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Enzyme für Forschung, Diagnostik und industrielle Anwendung

Synthetisches Peptid

Katalog Produktname EG-Nr. CAS-Nr. Quelle Preis
CEPP-019 Insulin Aspart Lyophilisiertes Pulver 116094-23-6 In Escherichia ... Anfrage
CEPP-018 Humaninsulin lyophilisiertes Pulver 11061-68-0 In Escherichia ... Anfrage
CEPP-017 Terlipressinacetat 52232-67-4 Anfrage
CEPP-016 Carbetocinacetat 37025-55-1 Anfrage
CEPP-015 Desmopressinacetat 16679-58-6 Anfrage
CEPP-014 Bivalirudin 128270-60-0 Anfrage
NATZ-108 α-Bungarotoxin-Biotin Bungarus multic... Anfrage
CEPP-012 Triptorelinacetat 57773-63-4 Anfrage
CEPP-011 Octreotidacetat 79517-01-4 Anfrage
CEPP-010 Tirzepatid 2023788-19-2 Anfrage
CEPP-009 Sermorelin 86168-78-7 Anfrage
CEPP-008 Lixisenatidacetat 827033-10-3 Anfrage
CEPP-007 Semaglutid 910463-68-2 Anfrage
CEPP-006 Taltirelin 103300-74-9 Anfrage
CEPP-005 Lypressinacetat 50-57-7 Anfrage
CEPP-004 Liraglutid 204656-20-2 Anfrage
CEPP-003 Teriparatidacetat 52232-67-4 Anfrage
CEPP-002 Linaclotide 851199-59-2  Anfrage
CEPP-001 Leuprolidacetat 74381-53-6 Anfrage
CECP-034 Acetyltetrapeptid-5 820959-17-9 Anfrage
CECP-033 Biotin-Tripeptid-1 58-85-5 Anfrage
CECP-032 Nonpeptid-1 158563-45-2 Anfrage
CECP-031 Akne Reparatur Peptid Anfrage
CECP-030 Beruhigende und reparierende Peptidlösung Anfrage
CECP-029 Carnosin 305-84-0 Anfrage
CECP-028 Acetylheptapeptid-4 (Mikrosensitives Peptid) Anfrage
CECP-027 Hexapeptid-11 100684-36-4 Anfrage
CECP-026 Myristoyl Pentapeptid-4 959610-30-1 Anfrage
CECP-025 Hexapeptid-9 1228371-11-6 Anfrage
CECP-024 Kupfer-Tripeptid-1 49557-75-7 Anfrage

Kategorie

Synthetische Peptide sind kurze Aminosäureketten, die im Labor gezielt entwickelt werden, um unterschiedliche Bereiche von Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Im Körper übernehmen Peptide zahlreiche Funktionen – als Hormone, Enzyme, Signalmoleküle, Immunmodulatoren etc. Fortschritte in der Technologie zur Herstellung synthetischer Peptide haben die Untersuchung dieser Biomoleküle erheblich erleichtert und ermöglichen es Wissenschaftlern, deren Strukturen, Funktionen und potenzielle Anwendungen zu erforschen. Darüber hinaus erlauben synthetische Peptide eine präzise Nachbildung der Funktionen natürlicher Proteine und Peptide, wodurch sie in vielen Anwendungsfeldern – insbesondere in der Pharmaindustrie und in der Kosmetik – von hoher Relevanz sind.

Bei Creative Enzymes stellen wir hochwertige synthetische Peptide für pharmazeutische und kosmetische Anforderungen bereit. Unsere Peptide unterstützen Anwendungen von der Wirkstoffforschung bis hin zur Entwicklung von Hautpflegeprodukten wie Anti-Aging-Lösungen. Wir legen besonderen Wert auf eine gleichbleibende Qualität, damit jedes Produkt zuverlässig und wirksam eingesetzt werden kann. Arbeiten Sie mit uns zusammen, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen und Ihre spezifischen Ziele zu erreichen.

Überblick über synthetische Peptide

Ein Peptid ist ein chemisches Molekül, das aus zwei oder mehr Aminosäuren besteht, die über Peptidbindungen verknüpft sind. Peptide sind kürzer und einfacher als Proteine, die komplexe Makromoleküle mit spezifischen dreidimensionalen Strukturen darstellen und definierte physiologische Funktionen erfüllen.

Der Begriff „synthetische Peptide“ bezeichnet Peptide, die künstlich synthetisiert werden, sodass ihre Eigenschaften isoliert von anderen zellulären Komponenten untersucht werden können. Im Gegensatz zu natürlich vorkommenden Peptiden lassen sich synthetische Peptide gezielt modifizieren, um spezifische Interaktionen, Prozesse und Funktionen zu analysieren. Daher werden sie breit als Sonden, Arzneistoffe, Diagnostika sowie in der Impfstoffentwicklung eingesetzt.

Synthese von Peptiden

Die Synthese synthetischer Peptide erfolgt durch die sequenzielle Addition von Aminosäuren, typischerweise mittels der sogenannten Festphasen-Peptidsynthese (Solid-Phase Peptide Synthesis, SPPS). Diese Methode, 1963 von Robert Bruce Merrifield entwickelt, revolutionierte die Peptidsynthese, indem sie schneller, präziser und breit zugänglich wurde.

Festphasen-Peptidsynthese (SPPS)

Bei der SPPS ist die Peptidkette an ein unlösliches Harz (Resin) gebunden, wodurch sich das wachsende Peptid leicht von löslichen Reagenzien und Nebenprodukten trennen lässt. Die grundlegenden Schritte der SPPS umfassen:

  • Ankopplung der ersten Aminosäure: Der C-Terminus der ersten Aminosäure wird an das Harz gebunden.
  • Entschützung (Deprotection): Eine temporäre Schutzgruppe wird vom N-Terminus der gebundenen Aminosäure entfernt, sodass dieser für den nächsten Kupplungsschritt verfügbar ist.
  • Kupplung (Coupling): Die nächste Aminosäure wird in geschützter Form zugegeben und aktiviert, um die Bindungsbildung mit dem N-Terminus der wachsenden Peptidkette zu erleichtern.
  • Wiederholung: Die Schritte 2 und 3 werden für jede weitere Aminosäure wiederholt, bis das Peptid vollständig ist.
  • Abspaltung (Cleavage): Nach Erreichen der gewünschten Sequenz wird das Peptid vom Harz abgespalten und entschützt, wodurch das Endprodukt erhalten wird.

Die SPPS zeichnet sich durch ihre Automatisierbarkeit und die effiziente Herstellung von Peptiden mit exakt definierter Sequenz aus. Verfahren wie Fmoc (Fluorenylmethyloxycarbonyl) und Boc (t-Butyloxycarbonyl) ermöglichen selektive Entschützungsschritte, die das Risiko unerwünschter Nebenreaktionen minimieren.

Diagram of solid-phase peptide synthesis on resin, showing steps of deprotection, amino acid coupling with reagents, and final cleavage to release the peptide.Abb. 1: Schema der Festphasen-Peptidsynthese (SPPS) auf einem Harz als festem Träger mit geschützten Aminosäuren. Die Entschützung erfolgt üblicherweise unter Verwendung einer Base wie Piperidin. Anschließend folgt ein Kupplungsschritt (Zugabe einer geschützten Aminosäure) an die wachsende Peptidkette. Kupplungsreagenzien (z. B. HBTU, HATU oder DIC) werden eingesetzt, um die Bildung der Peptidbindung zu unterstützen. Auf die finale Entschützung folgt die Abspaltung.

Peptidsynthese in Lösung (Solution-Phase Peptide Synthesis)

Dieser Ansatz ist weniger verbreitet als die SPPS, eignet sich jedoch gut für die Synthese sehr kurzer Peptide oder von Peptiden mit anspruchsvollen Sequenzen. Anstatt Peptide auf einem festen Träger aufzubauen, findet der Prozess in Lösung statt. Die Methode ist dadurch limitiert, dass die Abtrennung von Zwischenprodukten und die Reinigung des Endprodukts im Vergleich zur Festphasensynthese komplex und zeitaufwendig sein können.

Arten synthetischer Peptide

Je nach Zweck, Struktur und funktionellen Modifikationen lassen sich synthetische Peptide kategorisieren:

  • Lineare Peptide: Diese Peptide bestehen aus einer einfachen Aminosäurekette ohne Verzweigungen oder Quervernetzungen. Lineare Peptide stellen die Grundstruktur dar, die in vielen Studien verwendet wird, insbesondere für antigene oder rezeptorbindende Anwendungen. Beispiele sind Melittin (eine der potentesten antiinflammatorischen Substanzen) sowie Lactoferrin-Peptide (eingesetzt in Lebensmittelzusatzstoffen und Säuglingsnahrung).
  • Zyklische Peptide: Durch Verknüpfung des N- und C-Terminus oder über Seitenkettenbindungen gebildet, sind zyklische Peptide starrer als lineare Peptide, was ihre Stabilität erhöht und häufig die Bindungsaffinität verbessert. Zyklische Peptide werden aufgrund ihrer Stabilität und Resistenz gegenüber enzymatischem Abbau breit in der Arzneimittelentwicklung eingesetzt. Beispielsweise ist Linaclotid ein synthetisches Peptid, das als lokal im Darm aktivierter Guanylatcyclase-C-Agonist wirkt.

Anwendungen synthetischer Peptide

Pharmazeutika

Synthetische Peptide gewinnen in der pharmazeutischen Industrie zunehmend an Bedeutung – aufgrund ihrer Präzision, Wirksamkeit und der Möglichkeit, sie gezielt für spezifische Zwecke zu designen. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Arzneimittelentwicklung: Synthetische Peptide werden als therapeutische Wirkstoffe bei Krebs, Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen und Infektionen eingesetzt. Sie können so konzipiert werden, dass sie gezielt bestimmte Zellen oder Proteine inhibieren – mit dem Ziel, Nebenwirkungen zu minimieren und eine hohe therapeutische Wirksamkeit zu erreichen.
  • Impfstoffe: Peptide spielen eine zentrale Rolle in der Impfstoffentwicklung, da sie spezifische Immunantworten auslösen können. Synthetische Peptidimpfstoffe verwenden definierte Sequenzen, die dem Immunsystem helfen, bestimmte Pathogene zu erkennen und zu bekämpfen.
  • Hormontherapien: Synthetische Peptide dienen zudem als Ersatz für natürliche Hormone in der Behandlung hormonassoziierter Störungen. So werden sie beispielsweise bei Therapien von Wachstumshormonmangel, in der Fertilitätsbehandlung sowie zur Regulation des Insulinstoffwechsels bei Diabetes eingesetzt.
  • Antimikrobielle Wirkstoffe: Peptide mit natürlichen antimikrobiellen Eigenschaften werden entwickelt, um antibiotikaresistente Bakterien, Viren und Pilze zu bekämpfen. Diese Peptide stellen eine Alternative zu klassischen Antibiotika dar – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Resistenzentwicklungen.
  • Wundheilung: Einige Peptide fördern Zellwachstum und Gewebereparatur und werden daher in Wundheilungsformulierungen eingesetzt, um die Regeneration zu beschleunigen und den natürlichen Heilungsprozess des Körpers zu unterstützen.

Kosmetik

In der Kosmetikindustrie werden synthetische Peptide aufgrund ihrer Bioaktivität und ihrer Fähigkeit, in die Haut einzudringen, breit in Hautpflege- und Anti-Aging-Produkten eingesetzt. Wichtige Anwendungen umfassen:

  • Anti-Aging-Produkte: Peptide wie kollagenstimulierende Peptide (z. B. Matrixyl) fördern die Kollagenproduktion (z. B. Rinderkollagen-Peptide), verbessern die Hautfestigkeit und reduzieren Falten.
  • Hautfeuchtigkeit und Elastizität: Peptide können zur Aufrechterhaltung der Hautfeuchtigkeit beitragen, indem sie die natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut stärken, was zu weicherer und elastischerer Haut führt.
  • Reparatur der Hautbarriere: Peptide unterstützen die Reparatur der Hautbarriere, indem sie die Synthese strukturell wichtiger Proteine wie Keratin und Elastin fördern. Dadurch wird die Haut gestärkt und besser vor Umweltstressoren geschützt.
  • Aufhellende Wirkstoffe: Bestimmte Peptide hemmen die Melaninproduktion, wodurch Hyperpigmentierung reduziert und der Hautton ausgeglichen werden kann.
  • Aknebehandlung: Antimikrobielle Peptide in kosmetischen Formulierungen wirken gegen akneverursachende Bakterien, reduzieren Entzündungen und helfen, neue Unreinheiten zu verhindern.

Illustration of a peptide chain.

Zusammenfassend haben synthetische Peptide Forschung und Industrie maßgeblich beeinflusst, da sie eine präzise Steuerung biologischer und chemischer Prozesse ermöglichen. Mithilfe von Methoden wie der Festphasen-Peptidsynthese können Forscher Peptide in nahezu jeder Sequenz und Struktur herstellen. Darüber hinaus lassen sie sich modifizieren, um Stabilität, Bindungsaffinität und Spezifität zu erhöhen.

Mit langjähriger Erfahrung und hochmodernen Einrichtungen liefert Creative Enzymes synthetische Peptide, die höchsten Anforderungen an Reinheit, Stabilität und Bioaktivität entsprechen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um zu erfahren, wie unsere synthetischen Peptide Ihre Forschungs- und Produktentwicklungsprojekte unterstützen können!

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