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Umfassende Technologiedaten

TAIRE-Unterfamilie

CDK15-Kinasen gehören zur TAIRE-Unterfamilie. Brustkrebs (BC) ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen bei Frauen weltweit. Es gibt viele Subtypen von Brustkrebs, und je nach den Eigenschaften jedes Subtyps werden unterschiedliche Behandlungsmethoden angewendet. Obwohl es wirksame Methoden zur Behandlung von Brustkrebs gibt, wie Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie, gefährdet ein metastasierter Brustkrebs das Leben der Patientin. Daher ist es wichtig, die molekularen Mechanismen der Metastasierung von Brustkrebs weiter zu erforschen und neue Strategien zu finden, um die Sterblichkeit von Brustkrebspatientinnen zu senken. CDKs (Cyclin-abhängige Kinasen) sind eine klassische Serin/Threonin-Proteinkinase-Familie. Aktuelle Forschungen zeigen, dass CDKs meist Onkogene sind, die eine wichtige Rolle bei der Zellzyklusregulation und Transkription spielen. CDK15 ist ein Mitglied der Zellzyklus-abhängigen Kinasefamilie, die auf Chromosom 2q33.1 lokalisiert ist und Homologie mit dem CDK14-Gen aufweist; jedoch gibt es keinen klaren Bericht über die Rolle von CDK15 in verschiedenen Tumoren. Über die Entstehung und Entwicklung von Brustkrebs und die damit verbundenen molekularen Mechanismen wissen wir noch wenig.

Einleitung

In den letzten Jahren sind mit der Zunahme der CDK-bezogenen Forschung immer mehr Funktionen bekannt geworden: Die Expression von CDK7 kann die Transkription wichtiger Gencluster im triple-negativen Brustkrebs aufrechterhalten. Aufgrund der besonderen Abhängigkeit dieses Genclusters von CDK7 kann der CDK7-spezifische Inhibitor THZ1 kovalent an CDK7 binden, um dessen Cysteinreste zu modifizieren und eine langfristige irreversible Inaktivierung von CDK7 zu verursachen. Die effektive Hemmung von CDK7 könnte eine sinnvolle Methode zur Behandlung von triple-negativem Brustkrebs und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs sein. CDK10: Sowohl M-förmiger G-Komplex als auch Cyclin können die Stabilität des jeweils anderen erhöhen und spielen eine positive Rolle bei der Regulation des Zellzyklus. Es kann auch in einigen Tumoren eine Rolle als Tumorsuppressor spielen, wie CDK10 als Tumorsuppressorgen zur Hemmung der Proliferation und Migration von Gallengangskarzinomzellen; die Ubiquitinierung von CDK10 bei Brustkrebs führt zu einer Herabregulierung seiner Proteinexpression, was für die Resistenz gegen endokrine Therapie verantwortlich ist; und eine niedrige Expression von CDK10 beim hepatozellulären Karzinom fördert die Zellproliferation und Migration und korreliert positiv mit einer niedrigen Gesamtüberlebensrate der Patienten. Neben der Beteiligung an Spleißen und Transkription der prä-mRNA nach Phosphorylierungsaktivierung ist 76LCD11 auch ein wichtiger Regulator der Autophagie, und sein Fehlen führt zur Akkumulation von Autophagie-Intermediaten und hemmt somit den Prozess. In der CDK-Familie gibt es noch viele ungelöste Rätsel. Ob CDKs breitere molekulare Mechanismen bei der Tumorentstehung und -entwicklung haben, bedarf weiterer Untersuchungen. Cyclin-abhängige Kinase 15 ist das 15. Mitglied der CDK-Familie. Das CDK15-Gen befindet sich auf Chromosom 2q33.1 und weist eine hohe Homologie zu CDK14 auf.

Referenz:

  1. Eipers PG; et al. Lokalisierung des exprimierten menschlichen p58-Proteinkinase-Chromosomgens auf Chromosom 1p36 und einer hoch verwandten Sequenz auf Chromosom 15. Genomics. 2014, 27(5):340-346.