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Messung der Enzymaktivität für Phospholipase A1

Creative Enzymes hat sich zum Ziel gesetzt, der zuverlässigste Dienstleister im Bereich enzymatischer Assays zu sein. Wir sind für unsere hohe Kundenzufriedenheit weithin bekannt. Unser schneller Service, exzellente Kundenbetreuung und engagierte Ressourcen haben uns zu einem bevorzugten Anbieter auf dem globalen Markt gemacht. Creative Enzymes bietet Ihnen hiermit einen präzisen enzymatischen Assay für Phospholipase A1 an.

Phospholipase A1 (EC 3.1.1.32; Phosphatidylcholin-1-Acylhydrolase; PLA1) ist ein Enzym, das Esterbindungen von Phospholipiden an der sn-1-Position hydrolysiert und dabei 2-Acyl-Lysophospholipide sowie freie Fettsäuren (FFAs) bildet. Sowohl Phospholipase A1 als auch Phospholipase A2 (EC 3.1.1.4; Phosphatidylcholin-2-Acylhydrolase; PLA2) spalten Glycerophospholipide in Lysophospholipide und freie Fettsäuren. Die Einteilung in PLA1 bzw. PLA2 erfolgt danach, ob die Spaltung an der sn-1- bzw. sn-2-Position der Phospholipide stattfindet. PLA1-Aktivitäten wurden in zahlreichen Zellen und Geweben verschiedener Organismen nachgewiesen, z. B. in Ratten-Thrombozyten, Rinderhirn, Hoden, Hornissengift, Bonito-Muskel und Pilzen. In jüngerer Zeit wurden mehrere PLA1-Isoenzyme identifiziert, und es wurden umfangreiche Erkenntnisse zur Struktur und molekularen Funktion von PLA1 gewonnen. Derzeit sind bei Säugetieren neun PLA1-Enzyme bekannt; sechs sind extrazelluläre Enzyme, die übrigen drei intrazelluläre Enzyme. Intrazelluläre und extrazelluläre PLA1 weisen keine Sequenzhomologien auf und erfüllen offenbar unterschiedliche Funktionen. Einige PLA1 besitzen eine breite Substratspezifität und hydrolysieren neben Phospholipiden auch Triacylglycerole (TG) sowie Galactolipide. Im Gegensatz dazu zeigen andere PLA1, wie die phosphatidylserin(PS)-spezifische PLA1 (PS-PLA1), die membranassoziierte phosphatidinsäure(PA)-selektive PLA1α (mPA-PLA1α) sowie mPA-PLA1β, eine strikte Substratspezifität und wirken spezifisch auf PS bzw. PA. Diese PLA1 könnten eine spezifische Rolle bei der Bildung bioaktiver Lysophospholipide wie Lysophosphatidylserin (LPS) und Lysophosphatidsäure (LPA) spielen. Alle extrazellulären PLA1-Moleküle gehören zur Genfamilie der pankreatischen Lipasen.

Enzymaktivitätsmessung für Phospholipase A1 Abbildung 1: Katalytische Reaktionen und Produkte von PLA1 und PLA2.
Referenz: Murayama K, Kano K, Matsumoto Y, et al. Journal of structural biology, 2013, 182(2): 192-196.

Funktionell spielen PLA1 eine Schlüsselrolle in Medizin, Ernährung sowie in der pharmazeutischen und Lebensmittelindustrie. So stellt rekombinante PLA1 beispielsweise einen geeigneten Kandidaten für die Immuntherapie gegen Wespengift dar. Darüber hinaus verbessert PLA1 die Schaumstabilität und -eigenschaften von Magermilch und Molke, was darauf hindeutet, dass PLA1 ein nützliches Werkzeug zur Modifizierung der Funktionalität von Milchprodukten und -zutaten sein kann. Kürzlich wurde PLA1 als potenzielles Verarbeitungshilfsmittel in der Käseherstellung beschrieben, und es wurde sowohl im Pilotmaßstab als auch im industriellen Maßstab eine signifikante Steigerung der Käseausbeute berichtet. Insgesamt zeigt sich, dass PLA1 ein kritischer Bestandteil vieler Prozesse ist; daher werden in naher Zukunft detailliertere Untersuchungen dieser Enzyme beginnen, die auf geeigneten enzymatischen Assays basieren.

Creative Enzymes ist ein führendes Unternehmen für hochwertige bioanalytische Dienstleistungen und Auftragsforschung (Contract Research) mit Spezialisierung auf Enzymaktivitätsanalysen für Kunden aus der pharmazeutischen, biotechnologischen und Umweltindustrie. Wir sind vollständig darauf vorbereitet, präzise Aktivitätsassays für PLA1 anzubieten. Die Aktivitäten von PLA1 werden mittels fluorometrischer Assays bestimmt. Unsere Testergebnisse gelten als besonders zuverlässig und sind auf dem globalen Markt etabliert. Insgesamt ist Creative Enzymes Ihre beste Wahl bei der Entwicklung von Produkten, die PLA1 enthalten.

Enzymaktivitätsmessung für Phospholipase A1 Abbildung 2: Bänderdarstellung der PLA1-Struktur aus Streptomyces albidoflavus NA297. Sekundärstrukturelemente sind blau (Helices) und rosa (Stränge) eingefärbt; Aminosäurereste im aktiven Zentrum sind als Stabmodelle dargestellt.
Referenz: Murayama K, Kano K, Matsumoto Y, et al. Journal of structural biology, 2013, 182(2): 192-196.

Nur für Forschungs- und Industriezwecke. Nicht für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Bestimmte Produkte in Lebensmittelqualität eignen sich für die Formulierungsentwicklung in Lebensmitteln und verwandten Anwendungen.

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